Approved: moderator@dana.de Newsgroups: de.admin.news.announce Followup-To: de.admin.news.misc Sender: jonas@netwarriors.org Date: Thu, 27 Jul 2000 15:54:51 -0800 Message-ID: MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 User-Agent: modpost2.1-loki Organization: Moderation von d.a.n.a From: Rolf Zweifel Subject: EINSPRUCH (RESULT: Reorganisation von de.comm.software.ALL) References: Content-Transfer-Encoding: 8bit X-PGP-Sig: 2.6.3i Approved,Newsgroups,Followup-To,Sender,Date,Message-ID,From,Subject iQCVAwUBOX/rJIGLvASULeRFAQEBgwP/bensvCvW+sEeU5EKaxYYaDi6kCLafNrV nGK2s32+7soTGrDS9q87QEduLLX7OO9IM5uRscwg3gMIx5TM4fcok3oDG8uh6+6e D/WrG21yIjtLW65noIwVH+FhdJ8xmbkXErvXZjjgTHNz6dgxJbiH/bUIOUQQtdMv Y47QgzCGuxI= =rcGx Path: news.t-online.com!newsmm00.btx.dtag.de!newsfeed00.sul.t-online.de!t-online.de!news-in.ivm.net!wuff.inx.de!loki.netwarriors.org!netwarriors.org!loki Lines: 158 Xref: news.t-online.com de.admin.news.announce:3503 Ich lege hiermit EINSPRUCH gegen RESULT: Reorganisation von de.comm.software.ALL ein, in völliger Übereinstimmung mit folgender Regel: : Ist jemand der Meinung, daß es zu schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten : bei der Durchführung der Abstimmung gekommen ist, so kann er : innerhalb einer Woche Einspruch gegen das Ergebnis einlegen. Der : Einspruch ist bei der Moderation zur Veröffentlichung in : de.admin.news.announce einzureichen. Dieser Einspruch soll - bis über ihn entschieden ist - die UMSETZUNG des Results ANHALTEN. Antrag: ======= Das vorliegende ERGEBNIS (Result) ist zu VERWERFEN, da der Wählerwille nicht in fairer Art und Weise abgebildet werden konnte und das Ergebnis sowohl als potentiell sowie auch als tatsächlich verfälscht angesehen werden muß. Die Wahl ist - in geeigneter Weise - zu wiederholen. Begründung: =========== Es war der Wählerclientel für/gegen die Hamstersoftware-Gruppe ohne Interesse an der Sammelabstimmung zur Reorganisation nicht möglich, diese eigentlich höchst simple Einrichtungsfrage mit einer genauso simplen Stimme zu beantworten, ohne in die Masse der Reorganisations-Abstimmfragen hineingezogen zu werden. Daraus folgt eine unfaire und vermeidbare Zugkräftigkeit der Reorg-Stimmfragen und somit Verfälschung des eigentlichen Wählerwillens, der mit dem vorliegenden Result zwangsläufig nicht identisch sein kann. Dieser Umstand hat auch bereits den Unwillen in d.a.n.g ausgelöst. Ursache der Verfälschung: ========================= Regelwidrig wurde für die Hamstergruppe anstatt einer einzigen ganz normalen Einrichtungsfrage der Sonderkonstrukt des "Kombinierten Votings" bemüht, entgegen folgenden Regelabsatzes : Zur Auswahl einer von mehreren Alternativen, die trotz intensiver : Diskussion nicht im Rahmen des RfD konsensfähig geklärt werden : konnten, können die Regeln für "kombinierte Votings" (Teil 9) : eingesetzt werden. wurden zwei Kombinationen bar jeder konsensischen Ungeklärtheit bezüglich dieser Einrichtung und gerade entgegen der intensiven Diskussion zur Abstimmung gestellt. Die beiden Kombinationen sind lediglich Ausdruck des Reorg-Ansinnens, nicht jedoch Präferenzen bezüglich der Hamstergruppe und auch nicht ohne zugemuteter Vorhersage jenes Reorganisationsausgangs persönlich präferierbar. Es war aber bezüglich der Hamstergruppe zur keiner Zeit strittig - so wie es für Kombinations-Fragen üblich ist und die Regeln es explizit fordern - ob eine Einrichtung unter zwei unmittelbar Denkbaren da oder dort besser wäre - im Gegenteil es war Konsens, diese Gruppe bei Reorg-Erfolg mitzunehmen, eben genau so wie die bereits existenten Gruppen. Verhinderung der Verfälschung: ============================== Dieser Verfälschung hätte auf klassischem Wege und sogar mit einer Abstimmfrage weniger begegnet werden können: a) Einrichtungsfragen dcs.hamster (an den Ort der gegenwärtigen Servergruppen) b) Umbenennung, sofern existent dcsh -> dcssh (im Fragenumfeld des Reorg) Für das Kombinations-Voting (3 Fragen) bestand also zu keiner Zeit Bedarf. Es war nur kontraproduktiv im Sinne der Fairness! Allerdings "produktiv" wenn man für die Serverhierarchie Wähler anlocken wollte. "Zufällig" ist diese Serverhierarchie problemlos durchgekommen, während das Pendent der Clienthierarchie ohne diese künstliche Zugkräftigkeit zumindest zum Teil gescheitert ist. Trotzdem ist davon auszugehen, daß dieselbe Implikation auch die Stimmfragen zum Client-Reorg beeinflußt hat, lediglich abgeschwächt da etwas indirektere Involvierung. Weitere Ausführungen: ===================== Die angesprochene Wählerclientel ist nicht nur imaginär, sondern tatsächlich vorhanden und war diskussionsseitig deutlich sichtbar. Die Wahlschein-Verquickung von dringendem Einrichtungswunsch mit einer wohlzuüberlegenden Reorganisation ist ohne saubere Trennung in den Stimmfragen aber ein KARDINALFEHLER unter der Prämisse den Wählerwillen möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Bereits Sammelabstimmungen als solche tragen in sich die Gefahr des bedenklichen Anlockens von Wählern. Werden darüberhinaus aber klar trennbare Fragen künstlich verquickt nach dem Motto "alles hängt irgendwie zusammen" und kommt dazu noch das Moment, daß man nur konsistent wählen kann, wenn das Stimmverhalten der Mehrheit quasi vorausgeahnt wird (Reorg per Umbenennung in Tateinheit mit Reorg per Kombivoting), kommen aufgrund unterschiedlicher Wählergruppen zwangsläufig summarisch Zufallssammelergebnisse zustande, die wie vorliegend, keiner mehr haben will, aber ihrer Umsetzung rein formal harren. Oberstes Prinzip ein Wahl muß aber sein, AKZEPTANZ für das Ergebnis zu schaffen. Vorliegende Wahl konnte dies in eklatanter Weise NICHT, vorprogrammiert durch die Fehlkonstruktion des Wahlscheins. Vorsorgliche Entkräftung von Gegenargumenten: ============================================= Man könnte jetzt hergehen und behaupten wollen, daß genannte Wählerclientel ja hätte nur die "an-sich" Frage des Kombi-Votings beantworten und die Stichfragen mit Enthaltung bescheiden können. Dies ist jedoch für Kombi-Votings nicht nur absurd, da ja damit persönliche Präferenzen zu genau dieser Gruppe abgefragt werden sollen, sondern es würde nur beweisen, daß entgegen den Regeln diskussionsseitig gar keine konsenischen Ungeklärtheiten vorgelegen haben. Schlußwort: =========== Das Posten eines regelwidrigen Wahlscheins ist der Moderation anzulasten und muß von ihr vertreten und abgestellt werden. Jedoch selbst bei Inabredestellen der Regelwidrigkeit liegt Unbrauchbarkeit des Results nach dem Fairneßgedanken vor. (vermeidbare Zugkräftigkeit). Diesem Fairneßgedanken ist die Moderation aber zu jedem Zeitpunkt verpflichtet, auch wenn das im Lichte neuer Wahrnehmung die Korrektur ihrer Entscheidungen bedeutete. Ich hoffe, die Moderation im Sinne ihres Amts'eids' überzeugt zu haben und bitte, diesem Einspruch im Sinne der Fairneß im Netz stattzugeben. Auf die Nennung weiterer unfairer Momente wie z.B. daß ein und dieselbe Hierarchie in ein und demselben Wahlschein sowohl unter normaler 2/3-Mehrheit als auch bereits per simplem Stichfragenverhältnis entstehen konnte, wird verzichtet bzw. nicht näher eingegangen, da die Ursache auch hier im unangemessenen und deplazierten Kombi-Voting liegt. mfg Rolf Zweifel